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Mein Aquarium



August 2021:

03.08.2021: Heute Wasserwechsel gemacht (600L). Meine Altum sind total verfressen. Weisse Mückenlarven sind der absolute Renner. Es hat sich inzwischen schon ein Chef der Truppe gefunden. Ein richtiger Streithahn.
Die derzeitigen Werte meines Wassers sind 171 µS, 6,75 pH 114 mV Redox und 27° Wassertemperatur. Nachdem meine Echinodorus uruquaensis ihre Ruhephase hinter sich hat,

kommt schon ein zweiter Blütenstengel hervor. Davon habe zwei Exemplare abzugeben. Die Mutterpflanze ist aktuell ca. 60cm hoch und hat mind. 30 Blätter. Die Echinodorus bleherie hat ca. 90 Blätter, traut sich aber nicht über 70 cm hinaus. Die Helanthium tenellum (früher Echinodorus tenellus) geht mir total davon. Von der habe ich mind. 20 Stück abzugeben. Wer möchte schreibt mich bitte an.


Am 08.08. und 09.08.2021 habe ich den Vinylboden im Keller verklebt, ne richtige Sauerei und »babbiche« Angelegenheit. Ich habe mich für einen vollflächig verklebten Boden entschieden, da dieser erstens wasseressistent ist und Kleckereien und Pfützen beim Wasserwechsel trotz Vor­sichts­maßnahmen nicht zu vermeiden sind.
Ich könnte mich jedesmal kaputtlachen, wenn morgens das Kellerlicht eingeschaltet wird. Zu dieser Zeit werden das Katzenklo gereinigt und die morgentliche Fischfütterung durch­geführt. Da kleben die Altums an der Frontscheibe und plötzlich sehe ich 200 Neons und 50 Rotkopfsalmler, die sich normalerweise immer im Hintergrund aufhalten.

So geht es bei jeder Fütterung ab. Altum oder Kampffisch?


21.08.2021:
Hätte nie gedacht, daß ich als Rentner einen Terminplaner bräuchte. Durch verschiedene Anfragen seitens Familie und Anderem ist der längst fällige Wasserwechsel leider eine Woche verschoben worden.
Aktuelle Wasserwerte: 27° C, pH 6,56, Leitwert 145 µS und Redox 95 mV.

Ich habe wieder male ne Idee: Ein 5000-Liter-Aquarium im Wohnzimmer! Das Vorhaben reift immer mehr und planen tu ich auch schon. Für die Ausführung muß natürlich noch ein Statiker hinzugenommen werden. Entweder Abstützen im Keller oder Decken verstärken. Erschwerend kommt hinzu, daß ich schon altersmäßig an der 70er-Marke kratze.


22.08.2021:
Heute habe ich alle Sensoren neu kalibriert. Als Maß nutze ich den Betriebsstunden-Zähler. Alle ca. 1500 Stunden, entspricht in etwa drei Monaten, wird die Kalibrierung durchgeführt.

Neue Wasserwerte: 27° C, pH 6,53, Leitwert 145 µS und Redox 85 mV. Es sind kaum Unterschiede zu obigen Meßwerten erkennbar. Die Gesamthärte von gemessenen 2,5° erscheint mir doch zu ungenau. Tropfindikator von JBL. Habe die Gesamthärte statt 5 ml mit 10 ml gemessen. Genauso mit der Karbonathärte, ebenfalls 2,5°.


September 2021:

01.09.2021:
Nachdem ich eine Fehlfunktion des Redox-Sensors feststellen mußte, habe ich mich mit GHL in Verbindung gesetzt. Die lapidare Antwort lautete, daß die Kalibrierflüssigkeit oder der Sensor den Geist aufgegeben haben. Ich frage mich nun: Muß ich alle drei Monate neue Kalibrierflüssigkeit oder einen neuen Sensor bestellen? Die Antwort von GHL steht noch aus.

Habe meine Osmoseanlage mit neuen Filtern versehen und habe nun ein Reinwasser von 17 µS.
Nach Wasserwechsel neue Wasserwerte: 27° C, pH 6,50, Leitwert 145 µS und Redox 12 mV. Es sind katastrophale Redoxwerte angezeigt. Trotz intensiver Belüftung des Osmosewassers und im Becken selber geht der Redoxwert immer weiter in den Keller.

Wie die Bilder sich gleichen: "Gell, Wolfgang " Ich bin endlich fertig mit meinem Computer-/Fernseh-/Aquarienzimmer.
Das ist die passende Relax-Musik Geil, hä. Status Quo, meine Lieblingsband.



Der Selbstbau-Schreibtisch.


Die Kommandozentrale.

09.09.2021: Wasserwechsel 800 Liter
Leider geht es nicht ohne Sauerei ab. Bin froh, daß ich mich für einen Vinylboden entschieden habe.
15.09.2021: Wasserwechsel 800 Liter.
Gehe jetzt langsam zu einem Leitwert von 280 µS über. Denn das reduziert das Osmosewasser um 300 Liter pro Woche.

22.09.2021: Wasserwechsel 750 Liter,
denn hab mal wieder 50 Liter Wasser danebengekippt. Ach, und gestern habe ich mir 10 Stück Symphysodon aequifasciatus – Blauer Diskus 12-14cm WF bestellt. Damit ist der Besatz komplett.
29.09.2021: Wasserwechsel 800 Liter.
Ohne Sauerei!! Leitwert von 224 µS, pH 6,70.




Oktober 2021:

06.10.2021: Wasserwechsel 800 Liter.
Erspare mir in Zukunft diese Angaben.


Das sind 9 Wildfang-Exemplare des Symphysodon äquifasciatus Blue aus dem Rio Puru.


Ich kann den Hype um die Diskushaltung nicht verstehen. Wenn ich den Tieren die Wasserwerte anbiete, die sie in der Natur vorfinden, dann ist es ein Fisch der genauso an die Futterluke kommt und genauso um jede Mückenlarve kämpft wie alle anderen.
Bereits nach drei Tagen im Schaubecken beginnen sie die Rangordnung festzulegen. Futterneid ist wie bei allen anderen Besatzern festzustellen. Die Kerle (und Mädchen) machen sehr viel Spaß. Die Tiere sind natürlich schon fast ausgewachsen (zwischen 13 und 18 cm).


Sehen doch gut aus nach der strapaziösen Reise, oder? Ein paar Macken noch, aber alles wird gut.




Durch den hausbedingten Abfluss in ca. 1,4m Höhe bin ich gezwungen, das abgesaugte Wasser des Beckens erst in einen 90-Liter-Bottich laufen zu lassen. In diesem Bottich steht eine Schmutzwasserpumpe, die das Wasser nach draußen pumpt.


Von der Schmutzwasserpumpe geht es raus in das Drainagerohr, das in einen 3 m tiefen Kontrollschacht mündet.



Ist ein Drittel des Wassers abgepumpt, wird durch vorher gemischtes, dem Aquarienwasser angeglichenes neues Wasser mit einer Pumpe das Frischwasser in das Aquarium gepumpt.


Zusätzlich entleere ich den Bioteil des Filters und lasse die Pumpe laufen, bis die 800 Liter Frischwasser im Becken sind.



Ich hatte die ganze Zeit etwas Probleme mit den Fadenalgen im Becken.
Durch die Reduzierung des Lichts auf 80%, sowie dem Blauanteil auf 70%, bin ich sie endlich los.


November 2021:

Nix wichtiges zu berichten. DOCH !!! Ein riesiger Fehler habe ich gemachrt.
Ich Blödmann habe mir pulcher zugelegt. 5 Stück. Nun muß ich alle 3 Wochen ein riesiges Gelege oder einen Jungschwarm absaugen. Die Buntbarsche terrorisieren das ganze Becken und ich weiß nicht, wie ich die Kerle da wieder rausbekomme.


Ich glaube, da flirten zwei Diskus miteinander. Bilder folgen.






Die uruguayensis schiebt einen Blütenstiel nach dem anderen raus. Da sind jeweils 2-5 Adentivpflanzen dran.

Meine Echinodorus major ist inzwischen 72 cm hoch und die Echinodorus uruguayensis hat sich auf ca. 80 cm Höhe entwickelt. Echinodorus angustifolius und Helanthium tenellum sind kaum zu bremsen. Der falsche Wasserfreund, Gymnocoronis spilanthoides, fühlt sich erst ab der Hälfte der Wassertiefe wohl. Er braucht gnadenlos viel Licht.

Die E. major, die gewelltblättrige, macht sich prächtig. Dünger im Boden und fast noch wichtiger einen mächtigen Bodengrund sind der Ausschlag.

Nur zum Vergleich: So sah das Becken aus am 24. April 2021.

So sieht das Becken heute aus. (20.11.2021).

Wichtig, meines Erachtens, ist ein dunkler Bodengrund, der das einfallende Licht absorbiert und nicht reflektiert. In keinem Gewässer der Erde findet sich ein heller Bodengrund auf dem
natürlicherweise Pflanzen angesiedlet sind. Ebenso ist das Redoxpotential des Wassers ein entscheidender Faktor: Gesundes Wasser

Beim letzten Wasserwechsel mußte ich feststellen, dass sich die Raubschnecken extrem vermehrt haben. In der einschlägigen Literatur findet man nur die Aussage, dass die Tiere sich nur mit einem gewissen Prozentsatz an Salz im Wasser vermehren. Tja, nomen est omen.


Habe wieder einmal einen 10-l-Eimer voll mit Echinodorus wegschmeißen müssen. Tut mir in der Seele weh, denn mein Becken würde sonst total zuwachsen. Hätte nie gedacht, daß in einer Wassertiefe von 80 cm die kleinen Echinodoren abgehen wie die Pest.


Dezember 2021:

Wer sagt. daß Diskus schwer zu halten sind? Wenn es Futter gibt sind sie nicht zu halten und streiten untereinander um jeden Bissen. Tschuldigung, hab die Frontscheibe wohl nicht sauber genug geputzt.



Februar 2022:

Gute Nachrichten: Brauche nur 99 Euro Wasser nachzahlen.


März 2022:

Die Übermacht der Fressfeinde ist leider zu hoch.





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